Was dir vor deinem Auslandsjahr keiner sagt: ein Erfahrungsbericht aus Australien
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:08: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:17: Heute eine ganz besondere, denn ich habe ein Gast für euch dabei!
00:00:22: Und das ist auch für uns was Besonderes, denn wir hören uns jetzt das erste Mal seit zwei Jahren.
00:00:29: Wir haben nämlich zusammen Abi gemacht und sind danach sehr unterschiedliche Wege gegangen und da hat auch unter anderem das Thema Ausland eine Rolle gespielt und darüber reden wir auch heute.
00:00:43: Aber bevor wir da zu kommen, erstmal Hallo Janik!
00:00:47: Ja hallo auch von meiner Seite.
00:00:50: Du darfst dich einmal ganz kurz vorstellen.
00:00:53: Genau ich bin Janek, bin jetzt einundzwanzig Jahre alt habe wie Alina gerade eben schon gesagt hat mit ihm vor zwei Jahren mittlerweile Abi gemacht Und komme aus der Nähe von Nürnberg.
00:01:05: Genau, nach dem Abil hat es mich Richtung duales Studium verschlagen in der Bauporche.
00:01:13: Das heißt immer drei Monate sich abwechselnd zwischen Arbeit und Studie.
00:01:19: Und sonst in meiner Freizeit spiele ich relativ viel Volleyball, Klavier gegern gelaufen.
00:01:25: Lustigerweise studierst du ja in meiner Heimatregion jetzt?
00:01:32: Ja genau!
00:01:33: Das fand ich sehr lustig, als ich das gesehen habe.
00:01:38: Wie kam es dazu, dass du ein duales Studium angefangen hast in der Baubranche?
00:01:43: Also tatsächlich hatte ich ursprünglich komplett andere Pläne und wir hatten dann aber in der Schule damals einen Projektierungstag, würde ich jetzt mal nennen wo verschiedene Unternehmen oder verschiedene Vertreter diverser Unternehmen bei uns an die Schule gekommen sind mit ihren aktuellen Jobs vorgestellt haben unter anderem eben von meinem jetzigen Unternehmen jemand, dessen Aufgabenbereich sehr viel interessanter angehört hat als das was ich vorher machen wollte.
00:02:14: Also vorher würde ich eigentlich richtig mit den Finanzen gehen und sein Thema war aber sehr viel mehr Richtung Supply Chain Management also quasi Richtung Käfelketten.
00:02:24: wie kann man die Verkennen optimieren?
00:02:26: Sehr logistik-lastig.
00:02:29: Und genau daraufhin habe ich mich dann auf ein Praktikum dort beworben hab das Praktikum absolviert, was mir super gut gefallen hat.
00:02:38: Und genau der nächste Schritt war dann quasi aufs duale Studium sich zu bewerben und dann hatte ich quasi Ende der Elften Anfang der Zwölfe Klasse schon meine Zusage.
00:02:48: Du wusstest schon vor dem Abi wie es für mich weitergehen wird?
00:02:52: Resi an den Tipp kann ich mich tatsächlich auch noch erinnern.
00:02:54: Und
00:02:58: dann
00:02:58: warst du ja in Australien.
00:03:03: Genau also ich das vielleicht noch Als Ergänzung zu meiner Vorstellung.
00:03:07: Ich bin jetzt im fünften Semester, also habe ich quasi schon zwei Jahre studiert und Anfang ich meine es war im zweiten Semester gab's quasi die Möglichkeit sich auf Auslandssemester von der Union auszubewerben Und
00:03:25: genau
00:03:25: da hab' ich mich dann für Australien entschieden und war jetzt dann mein vierter Semester in Australien
00:03:31: Also drei, vier Monate oder länger?
00:03:36: Also in Summe war ich fünf und ein halb Monate weg, da von vier Monaten konkret in Australien, wo ich auch studiert hab.
00:03:43: Und am Schluss dann eben nochmal ein bisschen gereist, ein bisschen Urlaub gemacht bevor ich wieder zur Arbeit musste.
00:03:52: Sehr interessant auf jeden Fall!
00:03:54: Wie hat es dir denn da gefallen?
00:03:59: Von der Zeit her war's eine Mega-Zeit also super viel Spaß gemacht sehr tolle Leute kennen gelernt.
00:04:06: natürlich hatte ich dadurch jetzt durch das Studium vor Ort, auf die Möglichkeit mit lokalen Leuten in Kontakt zu kommen.
00:04:13: Gleichzeitig aber auch mit sehr viel internationalen Leuten, mit denen man dann sehr viel unternommen hat.
00:04:19: Alle Internationalen hatten ja quasi die gleiche Vorstellung dass sie ins Ausland gehen um auch etwas über das Land und die Kultur kennenzulernen.
00:04:30: jetzt in Australien mit den Aboriginal Peoples natürlich auch noch mal ein bisschen präklanter ist als vielleicht in vielen anderen Ländern.
00:04:39: Und genau, glaube ich gab es wirklich einen super breiten Spektrum was man mitbekommen hat wo man sich weiter für interessieren konnte und weitermachen konnte.
00:04:49: Genau viel vom Land gesehen an der Uni natürlich auch Kurse besucht im Studienalltag in Australien alles mitgenommen was ging quasi Großen und Ganzen, aber wirklich eine Megazeit.
00:05:06: Wie war das für dich mit der Sprache?
00:05:08: Gab's da Schwierigkeiten oder war es irgendwie schwierig oder so?
00:05:12: Also die Sprache war tatsächlich eines der geringsten Themen über die ich mir gedacht gemacht habe.
00:05:18: also gut Ich vermute mal die meisten werden auch Englisch.
00:05:22: Ich glaube ist ja seit der fünften Klasse spätestens gehabt haben bis dann gegebenenfalls zum Abi wenn man sich vorher abwählt Sowas zumindest bei mir.
00:05:34: Vom Unternehmen hatten wir einmal die Woche Business English, auch wenn ich das jetzt da in die Situation eher weniger reinzellen würde und sonst war es aber wirklich... Also klar man hat mich darüber nachgedacht mit hier jetzt ab nächster Woche studiere ich irgendwie auf Englisch, aber das war zum einen davor nie wirklich ein großes Thema und vor Ort hat's relativ schnell funktioniert.
00:05:58: Also ich habe, glaube ich ein oder zwei Wochen hat man schon gemerkt mit gut man braucht es mal im Moment um da reinzukommen.
00:06:04: Von alles in Deutsch jetzt plötzlich alles in Englisch.
00:06:08: aber nach zwei Wochen also während des Zeit war das auch schon kein Problem.
00:06:12: dabei ist einfach nur aufgefallen mit hier bis es gerade stoppen da weil man einfach noch nicht so float drin ist.
00:06:19: genauerlich nach diesen zwei drei wochen war gar kein Thema mehr und Liesen funktioniert, Vorlesungen auch.
00:06:28: Alles funktioniert klar.
00:06:29: es gab immer wieder Wörter die man sich jetzt irgendwie anschauen musste weil ich natürlich jetzt dann schon BWL spezifisch irgendwelche Kennzahlen irgendwelchen definierten Begriffe vorher nicht kannte weil sie vorhin die verwendet habe in meinem Arbeitsumfeld oder im Schulumfeld aber das ist alles kein Propin gewesen.
00:06:54: okay und war die Arbeit dort sehr anders als hier in Deutschland oder war es eigentlich relativ gleich?
00:07:03: Also tatsächlich, was für mich komplett anders ist, macht jetzt aber auch an meinem Modell vom Dualen Studium gegen.
00:07:10: Durch mein duales Studium habe ich in Deutschland sehr kleine Klassen.
00:07:14: Wir sind jetzt in meinem Kurs zum Beispiel nur zehn Leute und das ist tatsächlich eher wie man es von der Schule kennt im Dualen Studio also... Der Dozent kommt zu uns in den Raubach.
00:07:28: Wir haben meistens ein oder zwei Dozenten für einen Tag, dann kriegen wir von der unik konkret stundenpläne vorgegeben.
00:07:37: Also ich darf mich nicht zu wählen bis jetzt zum fünften Semester.
00:07:42: Genau das ist sehr viel Präsenz.
00:07:44: also wir haben sehr wenig.
00:07:45: was wir selber aufarbeiten müssen und wird jetzt noch hinten zwar mehr aber bis zum vierten Semester erkannt ist ja quasi nicht anders.
00:07:54: Und in Australien war es jetzt tatsächlich komplett anders.
00:07:57: Also da durfte ich zum ersten Mal selber wählen, was ich eigentlich machen möchte und was mich interessiert.
00:08:03: Also kannte ich vorher ja aus der Richtung auch noch nicht, zumindest nicht für mich selbst.
00:08:09: Konnte mir auch verschiedene Timeslots aussuchen, in denen er nicht studieren kann.
00:08:16: Genau und auch sonst hatte ich... Ich meine das waren zwei Stunden pro Kurs pro Woche die quasi vor Ort in der Uni war und hatte dann pro Woche manchmal auch alle zwei bis drei Wochen eine Ausarbeitung, die ich quasi wieder geben musste.
00:08:35: Also es war sehr viel mehr selber Themen ausarbeiten sich selber mit Themen beschäftigen.
00:08:42: Die Vorlesungen vor Ort waren noch mehr so als Workshop aufgebaut.
00:08:46: also man hat jeweils eine Woche oder zwei vor der Vorlesung hat man den Unterlagen freigeschalten bekommen konnte sich das dann alles mal anschauen musste durcharbeiten, führt die Vorlesung selber in der vorigen Saison.
00:08:59: Selber wurde auf Grundlage dem was man daheim dafür schon gelernt hat ja verschiedene Workshops gehalten und danach gab es dann quasi noch mal was zum Aufarbeiten beziehungsweise etwas was man seine Ausarbeitung mit einbringen musste.
00:09:14: und dementsprechend war für mich eine komplett andere Situation von diesem sehr geführten Lernen zu einem sehr freien Lernen.
00:09:23: Natürlich hätte man in diesem Umfeld jetzt dann auch plötzlich gar nichts mehr machen können, weil es keinen interessiert hat was man macht.
00:09:31: Genau aber hat auch super funktioniert und genau.
00:09:38: Und wie lief die Organisation ab?
00:09:41: Also wieso Flügewohnung hast du das gemacht oder hat das die Firma übernommen?
00:09:49: Also meine Firma unterstützt Auslandssemester nur in der Theoriephase also nicht in der Praxisphasen Und unterstützt uns auch, indem sie bis zu einem gewissen Betrag die Flühe übernehmen bzw.
00:10:06: monatlich bei den Wohnungskosten unterstützen.
00:10:09: Studiengebühren wie heißt Lesungsgebühren und Lebenserhaltungskosten vor Ort werden von unserer Firma nicht übernommen.
00:10:18: das es quasi soll man selber machen oder soll man über Erasmus beziehungsweise Erasmuss Plus abbilden stipendieren Je nachdem.
00:10:29: Und auch bei der Organisation ist die Firma relativ wenig beteiligt, da gibt es von der Uni gab's eben dieses Rundschragen mit ja wer ein Ausgangssemester machen möchte kann sich hier und gerne anmelden.
00:10:43: dann gibts eine Übersicht mit einem Unistick oder mit einem Partner-Unis.
00:10:49: man könnte auch separate Unis nehmen die gar nicht mit den unsere Uni noch oder meine Uni noch nicht zusammengearbeitet hat.
00:10:58: Ich habe mir aber quasi angeschaut, mit welchen Unis gibt es alle, die in den Partner-Uni sind.
00:11:02: Weil ich sowas natürlich noch nie gemacht hatte und es wahrscheinlich einfach ist eine Uni zu nehmen, mit der schon zusammengearbeitet wurde, wo man auch weiß auf was man achten muss.
00:11:13: Zusätzlich ist jede Person, die von meiner Uni im Ausland war verpflichtet ein Fragebogen mehr oder weniger auszufüllen am Schluss der allen zukünftigen Auslandsstudenten zur Verfügung gestellt wird.
00:11:26: Dementsprechend hatte ich auch relativ viele Erfahrungsberichte zu meiner Uni, die ich mir quasi durchlesen konnte.
00:11:32: Tatsächlich bei mir sogar einen der meinen konkreten Studiengang zwei oder drei Jahre vorher an dieser Uni verbracht hat.
00:11:39: Dementsprechend konnte ich mir dann auch anschauen welche Kursart er genommen, da ich natürlich gucken möchte dass sie mir alle angerechnet werden damit ich nichts nachholen muss.
00:11:50: Genau, und anhand dieser Erfahrungsberichte beziehungsweise auch was man sonst noch so ausgehört hat.
00:11:55: Weil wir haben natürlich auch sowohl in der Firma als auch natürlich an der Uni die Leute aus höheren Semestrennungen dazu fragen konnte.
00:12:03: Und aus der Kombination daraus hat er sich dann eben angeschaut.
00:12:07: auf das muss ich achten.
00:12:09: wie funktioniert es jetzt alles?
00:12:12: Wo kriege ich meine Wohnung her?
00:12:14: Das war bei mir glücklicherweise von meiner Partner-Union, also in Australien.
00:12:19: Dann sehr schön gemacht.
00:12:20: Also die hatten für internationale Studenten Unmengen an Webseiten und Informationen, die einem auch zugespült wurden.
00:12:26: Wir haben auch eine gezielte Betreuerin, die dann für mich verantwortlich war.
00:12:30: Bei der ich mich immer melden konnte... Genau in der Kombination hat man das quasi einen Sinn abgearbeitet!
00:12:38: Von Visum über Wohnungen Und ganz zum Schluss, als da quasi alles stand.
00:12:44: Dann auch ein Flug bucht und dann war das eigentlich schon fertig.
00:12:52: Wie viel zahlt man so für Lebensunterhaltungskosten?
00:12:55: Also ist es ähnlich wie Deutschland oder was irgendwie sehr viel mehr oder weniger?
00:13:03: Ich finde es schwierig zu beurteilen tatsächlich.
00:13:07: Man sagt, dass es ein Drittel teurer ist als in Deutschland – und das war im Sommer auch schon!
00:13:14: Teurer, also wenn man jetzt in den Supermarkt gegangen ist.
00:13:16: Zum Beispiel vor einem Obst, Eier, Milch... Also eher frischere Produkte waren deutlich teurer.
00:13:27: auf der anderen Seite zum Beispiel Fleischprodukte waren sehr viel günstiger.
00:13:32: Genau gleichzeitig habe ich für meine Wohnung glaube auch drei oder vierhundert Euro mehr im Monat bezahlt als ich genauer quasi für meine Studentenwohnung bezahl Und dementsprechend, das war schon tippenteurer.
00:13:47: Auf der anderen Seite muss man natürlich auch sagen, dass dadurch, dass wir im Ausland waren und nicht so viel mitnehmen wollten wie möglich oder ich jetzt so viel mitten nehmen wollte wie möglich... Man aktivitäten oder man Unternehmen oder man probiert mal irgendwas sehr viel offener gegenüber eingestellt ist.
00:14:07: also wenn man vergleicht was sich jetzt quasi den manualen Alltag an Aktivitäten mache.
00:14:14: zu dem was ich in Australien gemacht habe sind Zwischenwelten, dementsprechend war natürlich das Auslandsemester auch sehr viel teurer.
00:14:23: Als man es jetzt vergleichen könne mit einem normalen Leben.
00:14:27: Also es ist durchaus ein Stück teurer, ist das Australien natürlich vielleicht auch ein Extrembeispiel von Studierendenzielen oder Studienorten die man nehmen kann.
00:14:42: Aber wie gesagt, dass ist auch dieser Faktor eben noch mit drin, dass man viel mehr unternimmt
00:14:48: Ja.
00:14:49: Und wie sah so ein typischer Alltag bei dir aus?
00:14:53: Also zum Beispiel, wie viel Freizeit hattest du?
00:14:56: Wie gesagt vorhin hatte ich pro Kurs ungefähr zwei Stunden, die man tatsächlich in der Uni verbracht hat plus diese Ausarbeitungen und dementsprechend hört sich das jetzt erst mal relativ wenig an.
00:15:08: von der Zeit immer für die Uni verbringt.
00:15:12: und verglichen zu meinen Volltageskursen, die ich jetzt in Deutschland habe war es auch so Und dementsprechend hat man natürlich schon geschaut, dass man relativ viel an den Tag macht.
00:15:23: Und da bei einem Ausland war jetzt auch schaut die Uni dann doch in einen begrenzten Rahmen erledigen zu können.
00:15:31: und von unserer Uni, ich habe zum Beispiel sehr viel Sport angebotete also wie man sich es aus Amerika vorstellt mit diesen ganzen Uniteams gab's bei uns auf.
00:15:41: Da hab' ich relativ viel mitgemacht.
00:15:43: Von Volleyball spielen ein bis zweimal die Woche Tennis Spielen dann.
00:15:50: natürlich haben wir direkt da mehr gewohnt, dementsprechend haben wir auch Surfkurse besucht.
00:15:55: In unserer Studentenunterkunft gab es direkt Beach Volleyballplätze.
00:15:58: also es war sehr sportlastig.
00:16:01: dadurch das natürlich aber während ich dort war sehr warm war war man einfach generell sehr viel draußen mit.
00:16:11: teilweise hat der Tag und morgens Sport angefangen, dann ist man mittags in die Uni gegangen Mensa von der es verschiedene gab, quasi zum Mittagessen mit anderen Studenten getroffen.
00:16:24: Und danach ging's dann ausnahmisch um Aussport und Uni-Aufgaben erledigenweite.
00:16:30: Und abends saßen wir da meistens dadurch dass wir relativ viele internationale Studenten auf einem Fleck gewohnt haben in einer man kann sich für Ferienhäuser vorstellen, quasi mit mehreren Parteien und pro parteinähre Studenten Haben wir uns dann abends meistens eben doch mal wie gesagt zu Volleyballspiel betroffen oder am Pool noch mal auf dem Balkon gesetzt, ein bisschen was gespielt.
00:16:53: Also es war schon ja ein sehr sozial aktives Leben.
00:17:00: Ich glaube das auch so ein bisschen so dass was einen Auslandssemester eigentlich ausmacht ich glaube das ist so richtig typischer Auslands-Semesteralltag.
00:17:11: Ja also Mit allen, mit denen ich bisher geredet habe, hat es mehr Rebinäre in Hause gezeigt.
00:17:18: Natürlich man ist da für die Uni oder ja, man ist dafür die Uni.
00:17:22: Man möchte es dann sogar erledigen damit man am Ende nichts nachholen muss.
00:17:27: aber man ist auch davon.
00:17:27: das Erlebnis und da kann man jetzt können viele Leute was anderes erzählen erwarten sich, man isst deswegen da!
00:17:35: Man will was erleben, man will neue Leute kennenlernen und entsprechend sieht der Alltag aus.
00:17:44: Gab es irgendwas, wo du sagst das war ein richtiger Kulturschock für dich?
00:17:49: Also ich glaube mal Schalter wird tatsächlich nichts sein.
00:17:54: Warst du die ganze Zeit dort oder bist du zwischendurch auch mal nach Deutschland wieder zurückgekommen?
00:18:00: Naja also ich war in der gesamten Zeit dort.
00:18:02: also am Anfang waren wir ja in der Überlegung dass meine Familie mich über die Osterferien war.
00:18:10: ist glaube ich das wäre relativ mittig von meinem Auslandaufenthalt gewesen besuchen.
00:18:17: Das hat dann aber zeitlich nicht hingehauen.
00:18:19: Und praktisch gesehen hätte es auch zeitlich gar nicht hingegangen, also hätte es mir dann auch gar nicht mehr reingepasst.
00:18:24: Also am Anfang hat man sich das natürlich irgendwie cool vorgestellt.
00:18:27: mit gutem bin ich jetzt mal irgendwie zwei Monate da und dann sehe ich meine Familie noch einmal, dann ist die Zeit ja auch irgendwie nicht so lang.
00:18:34: Praktisch gesehen war ab Tag eins volles Programm.
00:18:39: dementsprechend hättet... Hätte ich auf andere Sachen verzichten müssen weil wir denn jetzt zum Beispiel mit unserer Freundesgruppe vor Ort über die Osterferien weggefahren sind, dass das zeitlich gar nicht mehr hingehauen hat.
00:18:54: Und es war aber auch vollkommen in Ordnung.
00:18:55: also natürlich vermisst man seine Familie zwischendurch immer mal wieder und es wäre sicherlich schön gewesen sie zu sehen.
00:19:03: auf der anderen Seite war es jetzt knapp ein halbes Jahr und vollkommen im Rahmen.
00:19:10: zusätzlich sind halt Flügen von Australien nach Deutschland Ja, um die zweitausende Euro und dementsprechend war es auch nicht wirklich sinnvoll für dann eine Woche heim zu fliegen.
00:19:26: Plus dass man halt mindestens zwanzig Stunden fliegt.
00:19:32: Wie fandest du das mit der Zeitverschiebung?
00:19:34: War das sehr irgendwie anstrengend oder war's okay?
00:19:40: Das hat eigentlich sehr gut funktioniert, also wir haben oder ich habe mir in der Heim bevor ich losgeflogen bin.
00:19:46: Ich habe bei meinen Familien mit dir zwar aus dem Handy eine Uhr mehr oder weniger eingerichtet auf der man über meine Zeit sieht damit eben nicht regelmäßig die Frage kommt hier wie viel Uhr ist denn bei dir und können wir jetzt telefonieren?
00:20:01: Oder müssen wir telefonieren nachdem du wieder aufgestanden bist?
00:20:05: Ich muss gerade mal gucken, genau.
00:20:08: Ich glaube ich hat acht beziehungsweise neun Stunden Zeitverschiebung je nachdem, weil ja zwischendrin noch einmal Zeitumstellung bei uns in Deutschland war und das hat dann eigentlich relativ gut funktioniert.
00:20:21: also es war einfach klar zu welchen Zeiten ich wach bin bzw.
00:20:26: zu welchem Zeiten daheim jemand wach ist und das war dann meistens bei mir morgens, konnte ich anrufen, dann war quasi hier Zuhause später Abend oder andersherum, wenn ich kurz vom Schlafengehen war.
00:20:43: Also nachmittags bis später Abend bei mir waren quasi in Deutschland morgens bis zwölf mehr oder weniger also bis zum Mittagessen hat man jemanden erreicht und dann abends vom Schlafen gehen.
00:20:58: Genau.
00:20:58: Gibt
00:21:00: es irgendwas wo du sagst das war schwerer als du vorher gedacht hast?
00:21:06: Tatsächlich nicht!
00:21:07: Ich habe mir relativ wenig Gedanken vorher über das Auslandssemester gemacht.
00:21:14: Im Nachhinein kann ich es auch nicht mehr beschreiben, aber an sich habe ich mich darauf beworben weil ich es unbedingt machen wollte und dann hab' ich das irgendwie eine sehr lange Zeit einfach nicht mehr beachtet und dann war plötzlich mit Jahren in der Woche geht's los Und der einzige Punkt den ich vorher immer hatte war ob ich vor Ort oder wie einfach es sein wird vor Ort Anschluss zu finden gar keine Kante dahin geflogen ist.
00:21:40: Also ich ... weder von meiner Uni, mit dem man sich vorher mal hätte irgendwie connecten können noch sonst irgendjemand das von der Uni gesagt hat und damit hier die drei Leute fliegen.
00:21:50: übrigens auch dahin gab es gar nichts.
00:21:53: dementsprechend habe ich mich quasi in dieses Flugzeug gesetzt und wusste dass ich dort abgeholt werde von irgendeiner Busunternehmen und zur Unterkunft gefahren werde und lass' ich zwei Tage Uni hab und das war quasi jegliche Informationen, die ich hatte.
00:22:10: Das Thema hat sich dann aber auch schneller erledigt gehabt, als ich mir hätte vorstellen können.
00:22:18: Und sonst gab es eigentlich auch keine Probleme.
00:22:22: Also klar, keine Ahnung
00:22:23: z.B.,
00:22:23: wenn mein Handy meinen Tag lang nicht funktioniert, das war dann... Aber glaube ich auch eher für alle außen rummerkwürdig, weil ich mich taglang nicht gemeldet habe und ich fand's jetzt nicht so schlimm!
00:22:35: Wir hatten Autopaneln, wir hatten Platte Reifen Leute haben Geldbeutel verloren, alles was dazugehört.
00:22:43: Aber an sich nichts, was jetzt wirklich ein Problem da steckt.
00:22:46: Klar ist es dann irgendwie ärgerlich und man muss sich erst mal kümmern.
00:22:49: Aber das hat alles funktioniert, gab keine größeren Probleme.
00:22:56: Also ich glaube Anschluss finden ist auch bei vielen so ein Thema über die sie sich Gedanken machen wenn sie so einen Auslandsaufteil nachdenken.
00:23:05: Aber bei uns an den Unis ist es zum Beispiel so, dass es immer Erasmusorientierungstage gibt oder auch Orientierungskurse wo man sich dann immer mit den anderen Auslandstudenten trifft.
00:23:17: War das bei euch auch so?
00:23:19: Genau!
00:23:21: Das war mir vorher in diesem Umfang gar nicht bewusst.
00:23:23: also ich... Mir wurde am Anfang gesagt, dass wir die erste Woche eine Orientation Week haben und es gab ein zweiminütiges Video, das damit geschickt wurde.
00:23:34: Das hat mir ja aus wie so eine Nacht der Wissenschaft oder sowas, wo verschiedene Stände von verschiedenen Prioritäten aufgebaut sind und man sich das anschauen kann.
00:23:43: So habe ich es für die Woche über vorgestellt.
00:23:47: Und dachte dann gut, da hat man verschiedene Events, wo man quasi hingeht... ...und dann wird man schon irgendwie Leute finden.
00:23:53: Das wird schon funktionieren!
00:23:56: Tatsächlich war das aber nur am ersten Tag so, dass was aufgebaut wurde Ja, verschiedene Touren über ein Campus machen konnte.
00:24:06: Dann hat man ja seine Leute aus seiner Fakultät kennengelernt, ihre Einführungen gehabt.
00:24:12: also es war dann schon alles so und da war eigentlich von der Uni her der Rest der Woche frei.
00:24:17: Da ist dann gar nichts mehr passiert und da wurde aber von den höheren Semestern beziehungsweise von diesem Apartment-Komplex Ferienwohnungskomplex, den ich vorhin angesprochen habe eine Orientation nicht veranstaltet, wo jeden Abend
00:24:37: eine andere
00:24:38: Motoparty mehr oder weniger war.
00:24:40: Und da sind einfach hunderte von Leuten gekommen und dementsprechend kannte man ab Tag zwei quasi alle!
00:24:48: Es war auch kein Problem mehr und dann hat man abends jemand kennengelernt.
00:24:52: Alle Neue.
00:24:53: am nächsten Morgen hatten wir das Verabredene zusammen zum Strand gegangen.
00:24:57: Das waren direkt kein Problem.
00:25:00: Zusätzlich klappt es dann, was in Australien relativ hochgeschrieben wird sind psychische beziehungsweise so well-being Geschichten und dementsprechend wird auch sehr viel Geld vom Staat und von der Uni in diese Themen gesteckt.
00:25:17: Und es gibt für Studenten dort vor Ort sehr viele Angebote unter anderem also mentoring Leute zu denen man gehen kann auch Unterstützung für internationale Studenten, wenn man mit dem englischen Problem hat.
00:25:31: Wenn man die Aufgaben nicht versteht und jemand darüber schauen lassen möchte weiß jetzt das Erste ist was man in Australien als Ausarbeitung hat.
00:25:39: aber es gibt zum Beispiel eine Organisation bei unserem Campus die je Mittwoch ein Event veranstaltet hat mal was ne Karaoke nachts, mal was Ne Spieleabend immer mit Essen und Trinken inklusive, was quasi mit dem Studentenbeitrag schon abgedeckt ist.
00:25:58: Und man kann einfach hingehen und sich connecten, neue Leute finden.
00:26:02: Das haben ja alle die dort hin, denen haben wir die gleiche Idee.
00:26:06: Jeder will einen schönen Abend haben, freut sich über neue Kontakte und will eine schöne Zeit vor Ort haben.
00:26:12: Und dementsprechend... Ja es war nie ein Problem, obwohl ich mir davor Gedanken darüber gemacht habe das mir als Problem vorgestellt habe und wurde, ich war noch nicht mal vor Ort quasi von etwas besserem Belehrt.
00:26:29: Dass es so viele Angebote ist oder gibt das aber jetzt bisher auch noch nicht gehört?
00:26:35: Bei uns ist es nicht so, aber auf jeden Fall sehr cool!
00:26:40: Gibt's irgendein Moment bei dem du sagst, dass war dein Highlights also der schönste Moment in den ganzen Monaten?
00:26:47: Also der schönsten Moment war glaube ich tatsächlich unser Road Trip wo ich mit ein paar anderen internationalen Studenten Wir haben uns über die zwei Wochen Osterfälle ein Auto gemütet und sind nach Kerns gefahren.
00:27:04: Jetzt muss man vielleicht noch für den Kontext sagen, ich habe bei Chris ein Studierteszünder etwa zweitausend Kilometer Entfernung und das hört sich jetzt für deutsche Verhältnisse erst mal super weit lang, dass man für zwei Wochen irgendwie zweitaushalb Kilometer hoch und zweitausten Kilometer wieder runter fährt.
00:27:18: Es war auch super weit.
00:27:19: wir sind extrem viel auf dem Gefahren aber Dort sind die Distanzen einfach anders und man arrangiert sich sehr schnell damit.
00:27:29: Und wir als Gruppe haben einfach sehr, sehr gut harmoniert, hatten eine super Zeit unterwegs.
00:27:36: Das Highlight war dann bei Kerns, kann man Boots-Touren zum Crab Barrier Reef machen.
00:27:42: Da war ich für mich persönlich das erste Mal tausend im Crab Barrier Reef.
00:27:47: Auch unterwegs haben wir viele schöne Städte außergewöhnlichen Naturspektakel sehen können.
00:27:55: Und dieser Zeitraum war sowohl durch die Personen, als auch durch das was wir erlebt haben wirklich das Highlight von meiner Australienzeit würde ich sagen wenn mich eines benennen müsste es gäbe noch ganz viele mehr aber das war wirklich so.
00:28:12: das das Highlights schlechthin.
00:28:16: wo kamen die Leute?
00:28:17: ja mit denen du so zu tun hattest beziehungsweise hast du viele deutsche getroffen?
00:28:23: Ja, das... Es hört sich durf an aber leider ja.
00:28:30: Also an diesem ersten Tag wo quasi die Begrüßung war man die Uni kennengelernt hat wurde unter allen internationalen Schwimmen eine Umfrage gemacht, wo man herkommt also von der Uni aus und Platz eins war Deutschland und ich bin mir nicht mehr sicher in welcher Reihenfolge, aber Platz zwei und drei waren Österreich im Spaz.
00:28:51: Dementsprechend war sehr viele deutschsprachige Personen dort unterwegs.
00:28:58: Was für viele jetzt vielleicht ein Punkt der Erleichterung sein mag, ich fand es persönlich eher ein bisschen ungestrickt, dass natürlich auch dorthin gegangen bin mit der Vorspellung oder mit dem Wunsch das man englisch deutlich besser wird.
00:29:12: was ist auf jeden Fall geworden ist von unserer Gruppe mit der wir jetzt zum Beispiel aber in den Osterferien weggefahren sind, waren aber sehr viele deutschsprachige Personen auch dabei.
00:29:24: Dementsprechend am Anfang war ich mit nicht-deutschsprachen Internationalen unterwegs.
00:29:32: Norweger, vieler Australier ein paar Leute aus Amerika.
00:29:37: Ich habe auch Leute aus Argentinium getroffen, mit denen ich mich super verstanden hab.
00:29:43: Aber halt die meisten Personen kamen Zum einen aus Europa, sehr viel aus dem deutschsprachigen Raum und sonst auch noch mal sehr viele aus den skandinavischen Ländern.
00:29:55: Und insofern ist das alles gepasst.
00:29:58: Nach meinem Geschmack hätten es ein bisschen weniger deutsche Personen sein können weil man schon vor allem um die Uni rum, wenn man im Supermarkt gegangen ist hat man meistens jemanden Deutsch sprechen hören was jetzt natürlich am anderen Ende der Welt interessant ist, formulieren muss man so
00:30:16: Ja, ich kenne das.
00:30:17: Also ich bin nicht ganz so weit weg.
00:30:19: aber bei uns gibt es auch sehr viele Deutschsprachige und manchmal denke ich mir auch wieso gibts hier eigentlich so viele Deutsche?
00:30:27: Aber in der Uni des Beispiels gibt's gar keine Deutschen und also ich hatte auch schon Zeiten da hatte ich eher internationale Freunde und hab dann kein Deutsch mehr gesprochen und habe das dann auch irgendwie vermisst.
00:30:42: kann auch so laufen.
00:30:46: Ich weiß, dass mich in Summe alles perfekt so wie es war und ich will nichts ändern wollen.
00:30:52: Aber es hätten nach meinem Geschmack etwas weniger Deutsche sein können.
00:30:58: dann natürlich auch an diesem Ort wo ich gelebt habe hauptsächlich die internationale Bahn und von den internationalen Prozenturen hat sehr viele Deutsche.
00:31:10: Gibt's irgendwas wo du sagst das hat sich an dir verändert oder darin Besuch gewachsen?
00:31:19: Also auf jeden Fall Persönlich hat es mich extrem weitergebracht, also ich bin sehr viel weltoffener geworden.
00:31:33: Gut das Englisch ist natürlich auch besser geworden.
00:31:36: gleichzeitig Ist die Mentalität in Australien deutlich entspannter?
00:31:44: Auch wenn nur entspanner der Geschichte nicht gerecht wird aber dadurch lässt sich's glaube ich am einfachsten erklären und Ich würde behaupten und ich habe es jetzt auch schon von vielen anderen Leuten gehört, dass ich deutlich entspannter geworden bin.
00:32:02: Und das auch mir persönlich sehr gut tut!
00:32:07: Also ich hab' es schon sehr gemerkt, dass das etwas mit mir getan hat, sehr im positiven Sinne.
00:32:16: Genau.
00:32:18: Das einzige Negative ist vielleicht, dass sich nicht unbedingt wieder weg will... Aber ich weiß nicht, inwieweit man das als ein Negativpunkt bezeichnen kann.
00:32:29: Und zu guter Letzt gibt es irgendwas wo du sagst, dass würdest du beim nächsten Mal anders machen?
00:32:40: Eigentlich nicht nein!
00:32:42: Da ich mir aber auch vorgenommen habe, dass es super ist wie es ist und dass es wirklich perfekt war.
00:32:47: wie's war Wenn ich mit meinem heutigen Wissen dieses Auslandssemester noch einmal planen würde dann würde ich vor allem meine Kurse noch mal anders wählen, da die meiner Meinung nach zu einfach waren.
00:33:05: Was aber auch relativ schwer war gezielt Kursen für mich auszusuchen dadurch dass ich alle meine deutsche Kurse durch manuelle Studie mehr setzen musste.
00:33:12: also ich darf zum Beispiel nicht zueinander Semesterschienen.
00:33:15: Das heißt dann muss sich schauen das es auf jeden Fall passt und gleichzeitig Ich bin nicht sicher war auf welchem Schädlichkeitsgrad die australischen Kurse sind.
00:33:26: dementsprechend war mein Punkt jetzt nämlich zwei mittlere quasi und zwar etwas einfacher, bevor ich am Schuss in Australien bin.
00:33:35: Und nicht mehr hinterherkommen dadurch meinen guten deutschen Schnitt, den ich aktuell in der oder den ich davor in der Uni hatte.
00:33:44: Dementsprechend wäre dessen Punkt wo jetzt sagen würde für die oder für den Aufwand, den wir betrieben haben für die Kosten für das Gesamtkonstrukt würd ich aus heutiger Sicht sagen.
00:33:55: Ich nehme auf jeden Fall deutlich schwere Kurse unter dem Aspekt dass sich dann dort mehr lernen weil ich jetzt halt sehr viele Kurse hatte und sehr viel Inhalt in den Kursen, den ich in Deutschland schon belegt habe.
00:34:06: Denn die Menschen schon gerade dementsprechend was wiederholen plus gleichzeitig Fachbegriffe auf Englisch lernen.
00:34:13: Dementsprechend fiel es mir natürlich sehr einfach.
00:34:18: aus meiner Sicht wäre aber mehr Potenzial da gewesen.
00:34:23: genauer
00:34:25: Ja gut, ich meine all in alles auch eigentlich immer gut wenn man sagt es ist gut so wie's war und so eine tolle Erfahrung.
00:34:31: Man bereut nix!
00:34:32: Ich glaube das ist auch sehr sehr wichtig so ein Mindset zu haben.
00:34:42: Und für alle die uns noch nicht kennen wir sind Grady Wir drucken alles rund um deinen Abschluss Ob Abschlusskalamoten wie Polis oder T-Shirts Bücher oder Abiballkarten.
00:34:52: Wir unterstützen dich beim Design und der Umsetzung.
00:34:54: Also legt noch heute los.
00:35:02: Dann kommen wir jetzt zum nächsten Part.
00:35:06: Und zwar möchten wir einen kleinen Vergleich machen, ich studiere ja auch im Ausland allerdings komplett und in Europa.
00:35:16: Ich studiere nämlich in Ungarn also nicht so weit weg wie Australien.
00:35:22: Und dann möchten wir uns mal anschauen, was es da so für Unterschiede gibt.
00:35:25: Zum Beispiel von der Organisation Bündnisses der Bürokratie.
00:35:30: Ich kann ja mal ein bisschen von mir erzählen.
00:35:32: also ich habe kein Visum gebraucht, ich konnte einfach hierher kommen und musste dann nur innerhalb von hundred-achtzig Tagen mich registrieren.
00:35:41: und das ging aber auch sehr einfach weil das konnte man alles online machen und damit war ich dann auch fertig.
00:35:48: und auch so Wohnungssuche oder sowas, das ist eigentlich auch relativ einfach.
00:35:53: Auch dadurch dass es hier ja auch viele Studenten gibt durch die Mediziner Uni und das in der Weise schon sehr gut für deutsche Studenten ausgelegt ist.
00:36:04: Wie hast du das bei dir wahrgenommen?
00:36:08: Also das sind tatsächlich die zwei Punkte, die ich am schwierigsten fand bei der Organisation für mein Auslandsemester.
00:36:17: Zum einen das Visum wird natürlich benötigt für Australien, es führt deutsche Staatsbürger überhaupt kein Problem.
00:36:28: Aber natürlich muss man sich da jetzt länger mit beschäftigen, damit man für so einen langen Zeitraum vor Ort ist.
00:36:34: Von der Uni werden die verschiedenen Möglichkeiten mitgeteilt, sowas ist zumindest in meinem Fall.
00:36:40: Aber es wird einem nicht gesagt ob es auf jeden Fall so funktioniert oder was konkret man machen muss, da die Uni natürlich jetzt auch nicht für verantwortlich sein muss.
00:36:50: und bei mir gibt's zum Beispiel den Fall dass zwei verschiedene Visis zwar gibt ein Studentenvisum und einen Work-and-Travelvisum Und anhand der Definition habe ich es so verstanden, dass das Work-and-Travel-Visum zwar reichen müsste.
00:37:06: War mir aber nicht hundertprozentig sicher und bevor ich in Australien am Zeug stehe und nicht reinkomme, habe ich dann natürlich das Studentenvisum genommen.
00:37:14: Mittlerweile weiß ich, dass Work and Travel-Vision würde funktionieren, da es genau für meine Zeitraum gereicht hätte plus es wäre sechshundert Euro günstiger gewesen was natürlich cool gewesen wäre.
00:37:27: Hier gibt's auch Beratungsstellen die man fragen kann.
00:37:31: Jedoch kosten die dann auch wieder Geld und im Endeffekt ja, heute ist man schlauer.
00:37:38: Nee genau mit der Wohle war das Thema dann ein bisschen oder an sich ähnlich wie mit dem Visum.
00:37:44: wir haben von der Uni drei verschiedene Wohnungsanbieter aus den Umgebungen von der Universität gesagt bekommen bzw.
00:37:52: bin mir geschrieben bekommen von meiner Betreuerin mit dem Tipp, dass in der einen Unterkunft verstärkt die internationalen Städte unterkommen.
00:38:09: Und da hätte ich aus heutiger Sicht noch sehr viel mehr Infos, die man damit liefern könnte zum Beispiel Alternativen, die deutlich günstiger wären oder was es noch für andere gute Alternatifen gibt, was man sich vielleicht auch anschauen sollte in dieser Situation.
00:38:26: Dadurch als ich aber ja diesen Punkt hatte mir etwas unsicherer war, wie oder ob ich Anschluss finde.
00:38:33: War für mich klar gut die drei Anbieter, die uns geschickt wurden, unterscheiden sich preislich stark.
00:38:41: so sehr damit beschäftigen will?
00:38:43: Oder kann ich mich damit auch gerade nicht?
00:38:45: Weil... Ich weiß nicht, wie ich da jetzt an Wohnungen komme.
00:38:48: Klar, dass hätte man alles googeln können aber das habe ich mir dann in dem Punkt relativ einfach gemacht Und habe mich weniger beschäftigt und habe ich dann einfach erst mal dort beworben, wo alle internationalen Ständen hingingen oder aus von Unisicht hingingen.
00:39:06: Dass sich für mich einfach als die einfachste Option angehört hat und auch die einfachsten Option mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen.
00:39:15: Genau vor Ort hatte ich dann ein WG-Zimmer mit drei Australiern unter eigenem Bad was mir in der Hinsicht relativ wichtig war Und das hat dann auch eigentlich alles super funktioniert.
00:39:28: Man könnte nur eben aus heutiger Sicht nochmal deutlich mehr Informatistone, über Alternative herangehensweise liefern.
00:39:37: Das bei uns zum Beispiel anders.
00:39:39: also wir haben zwar Wohnheime aber die sind glaube ich eigentlich eher für Vollzeit Studenten hier und es gibt auch nicht allzu viele.
00:39:51: und bei uns gibt's ein Erasmus Organisator, ich weiß nicht genau was sie sind aber die haben zum Beispiel auch Webseiten und vermieten da WG-Zimmer.
00:40:03: Die sind aber auch tendenziell eher teurer als wenn man das jetzt privat sich so ein WG Zimmer sucht.
00:40:10: Aber bei uns kann man z.B.
00:40:11: auch über WG gesucht Wohnungen finden oder WG Zimmer.
00:40:15: daher ist es sehr einfach.
00:40:16: und was bei uns auch sehr beliebt ist Facebook.
00:40:20: Die Einsgeschwierigkeit ist dann halt, man muss theoretisch vor Ort seines Sichtes anschauen.
00:40:26: Aber ich glaube das machen auch tatsächlich tendenziell eher die Leute hier in Ungarn, also die Erasmus- Studenten, die suchen sich dann eher was Eigenes als ja über halt so Erasmus und damit können wir dann auch gleich schon zum Punkt kosten.
00:40:43: Du hast ja gesagt, so Wohnung war teurer Lebensmittel war ein Drittel teurer.
00:40:51: Bei uns sind die Wohnungen tendenziell eher billiger.
00:40:55: Also ich glaube so eine Wohnung wie hier habe, so zentral da würde ich in Deutschland um einiges mehr bezahlen.
00:41:03: und auch wie geht es mal?
00:41:04: Also Wohnkosten sind hier schon tendenzieller billiger aber Lebenserhaltungskosten vor allem Lebensmittel sind eigentlich genauso teuer wie in Deutschland.
00:41:14: also man spart sich was aber nicht viel.
00:41:22: Wenn man hierher kommt, dann kann man ich glaube Auslandsbarföck beantragen und Erasmus fördert ja aber normalerweise auch oft noch.
00:41:33: Also ich habe auch von vielen gehört dass sie von Erasmuss eben Geld bekommen.
00:41:37: weißt du was da so bei euch für Förderung gibt?
00:41:41: Also Auslandsbaföcke funktioniert in der Theorie für Australien soweit ich weiß auch funktioniert nur für mich, nicht auch wenn aus einer anderen Thematik.
00:41:56: Gleichzeitig hatte ich eben oder war jetzt in meinem konkreten Fall natürlich die Unterstützung durch das Unternehmen.
00:42:02: Das ist auch von dem was ich auch so rum gehört habe, die Regel dass zumindest ein Teil der Kosten mitgetragen wird.
00:42:12: gleichzeitig gibt es die Möglichkeit sich beim DAD also ja genau für ein Stipendium zu bewerben.
00:42:24: Das habe ich damals auch gemacht, auch wenn mehr aus Witz und damit ich es gemacht hab.
00:42:30: Darüber habe ich aber zum Beispiel auch noch neu tausend Euro bekommen was jetzt in der Gesamtsituation zwar relativ wenig ausmacht, aber auch eine Möglichkeit ist also ich Freunde von mir aus Australien haben zb ihre gesamten Universitätskosten, Flugkosten Wohnungen so wie eine Lebensunterhaltspauschale gestellt bekommen, wodurch sie quasi nur zusätzliche Aktivitäten und Urlaub selber zahlen mussten.
00:42:58: Was natürlich so ein Auslandsenester deutlich erstränglicher macht.
00:43:05: Das klingt schon sehr praktisch also kann man sich auch gutes Leben machen?
00:43:11: Genau wäre jetzt für mich im Dualen Studium aber soweit ich weiß zum Beispiel auch gar nicht möglich gewesen dass ich so einen Vollstipendium bekomme eben dadurch das ich ja Geld verdiene.
00:43:22: Und hat es so Probleme irgendwie mit der Anerkennung von den Kursen, die du da gemacht hast?
00:43:31: Also bevor man ein Auslandssemester macht muss man einen Learning Accrement mit der Studiengangslate unterzeichnen.
00:43:40: Da wird quasi klar definiert welche Kurse man aktuell in Deutschland hätte sowie welche Kursen man in Australien oder in seinem Auslandsland belegen muss um diese zu ersetzen und das wird dann eben durch den Studierenden, dem von mich und die Studiengangsleitung unterzeichnet.
00:43:58: Und auch auf Uni-Seiten abgelegt.
00:44:04: Genau!
00:44:05: Praktisch gesehen dürfte dadurch eigentlich überhaupt nichts passieren da es ein rechtlich bindendes Dokument ist.
00:44:12: Bei mir ist jetzt aber tatsächlich der Fall eingetreten dass sich vor zwei Wochen mein Studiengingsleiter bei mir gemeldet hat und die Uni gemerkt hat das bei mir eine Leistung fehlt die aus Unis sich nicht auf dem Learning Agreement derlegt war.
00:44:27: Dementsprechend habe ich zwar ein Dokument, auf dem steht das nichts nachholen muss weil es laut diesem Dokument diesen Kurs nicht gibt und ich ihn somit nicht ersetzen muss.
00:44:39: Praktisch gesehen fehlt mir aktuell den Note.
00:44:42: wie das weitergeht kann mich momentan noch nicht sagen gleich mit drinnen.
00:44:48: Potenziell wäre das jetzt aber auch nur eine weitere Ausarbeitung.
00:44:51: dann wird mir der Kurs anerkannt mit der Lote, die ich für diese Ausarbeitung bekomme.
00:44:55: Und damit ist das in Ordnung.
00:44:56: also natürlich es jetzt im Moment ärgerlich dass ich geben falls noch mal nachträglich Arbeit da reinstecken muss vor allem da ich ja momentan auch Vollzeit arbeite und eigentlich während der Vollzeit oder während meiner Arbeitsphasen Verhältnis weiß ich wenig mit der Uni zu tun haben sollen.
00:45:16: aber trotzdem gibt's dafür eine Lösung und das ist nicht.
00:45:19: das Einkurs gefehlt dadurch deswegen jetzt plötzlich ein Semester wiederholen muss Genau.
00:45:24: Gleichzeitig konnte ich mir meine deutschen Universitätsleistung in Australien anerkennen lassen, was ganz cool war.
00:45:31: Dadurch habe ich jetzt einen australisches Diplom bekommen, das wie ein Formbetschler quasi ist und Australien aber als vollständiger akademischer Abschluss zählt.
00:45:41: Dementsprechend könnte ich jetzt nach Australien gehen um Vollzeitanfang zu arbeiten mit einem Abschluss und eben nicht nur meinem Abi.
00:45:54: Ich habe es natürlich jetzt auch ein australisches Diplom in meinem Lebenslauf stehen, weil das natürlich nicht verkehrt ist.
00:46:00: Das auf jeden Fall sehr cool, dass du das bekommen hast.
00:46:03: Habe ich so noch nicht gehört, was es geht?
00:46:06: Das muss sich zum Beispiel nur durch die Erfahrungsberichte.
00:46:09: Das hätte ich sonst auch nicht gewusst.
00:46:12: aber da wurde zu denen erwähnt... eben in dem einen Erfahrungsbericht, das er gerne vorher gewusst hätte.
00:46:20: Dass es dieses Diplom gibt als Option und der nächste also im Jahr drauf hat quasi erwähnt dass eher anderen Personen erzählt hat, dass er dieses Diplo macht und die es auch gerne gemacht haben.
00:46:34: Dementsprechend habe ich mich natürlich direkt auf das Diploma-Programm beworben, da es den gleichen Aufwand und die gleichen Kosten hatte plus halt diesen Abschlussabschluss.
00:46:48: Also dadurch, dass ich keinen Erasmus mache, kenne ich mich jetzt nicht ganz so gut aus wie das hier läuft.
00:46:52: Aber ich glaube es ist auf jeden Fall so ähnlich.
00:46:55: also so wie ich das mitbekommen habe Es ist auch so, dass man irgendwie vorher halt sich anschaut okay welche Kurse muss man machen die halt zum Studium auch passen was wird anerkannt?
00:47:06: und Ich hab aber mitbekommen dass also Freunde von mir die mussten dann noch so ein irgendwie so einen Essay schreiben oder so über ihr Auslandsaufenthalt Damit es irgendwie anerkannt wird.
00:47:18: Ja, genau.
00:47:19: So was Ähnliches hatte ich am Schluss auch.
00:47:21: also es gibt bei mir auch um die Anerkennung tatsächlich, dass ich sobald ich daheim war musste ich einmal für mein Stipendium einen Bericht schreiben, was ich quasi unterwegs unternommen habe oder unternommene was ich an der Uni gemacht hab Tipps und Tricks Und gleichzeitig muss sich für meine Universität eben diesen Erfahrungsbericht schreiben.
00:47:47: Der Grundvoraussetzung dafür ist, dass meine Auslandsleistungen ins deutsche System übertragen werden.
00:47:55: Haben wir zum nächsten Punkt Sprache und Alltag?
00:48:00: Ich glaube in Australien ist es ein bisschen einfacher mit der Sprache als in Ungarn wobei man sagen muss also... Klar, die Leute sprechen hier ungarisch.
00:48:09: Aber dadurch dass ich zumindest in der Hauptstadt bin, sprechen sehr viele auch Englisch und überraschenderweise noch mehr Leute auch Deutsch.
00:48:18: Also nicht nur Deutsche sondern auch die Ungarn sprechen sehr oft Deutsch.
00:48:23: Dadurch kommt man auch oft weit.
00:48:24: also zum Beispiel auch Restaurants oder so findet man ganz oft Leute die halt trotzdem Deutsch können oder zumindest verstehen Und ich habe ja auch schon ein Praktikum auf Deutsch gemacht, das ist glaube ich hier noch mal ein bisschen der Vorteil.
00:48:38: Bei dir ist es dann wahrscheinlich eher Englisch gewesen mit dem man halt sehr gut weiterkommt?
00:48:45: Genau!
00:48:45: Also ich hätte jetzt nicht damit gerechnet dass man in Ungarn so einfach Deutsch sprechen kann.
00:48:50: aber genau also bei mir war alles rundum auf Englische.
00:48:56: Es gab keine Alternativen dazu, also jeder spricht Englischen und alles wird in Englisches gesprochen.
00:49:04: Tatsächlich, je nachdem mit wem man spricht gibt es sehr starke Dialekte.
00:49:11: Glücklicherweise hatte mein Mitbewohner aber einen Freund in meinem sehr starken Dialekt hatte der aus dieser Gegend kam weswegen ich da auch verhältnismäßig schnell reingekommen bin und mich zumindest reinhören konnte.
00:49:26: also da geht's jetzt nicht ums Sprechen oder dass ich den Dialekt sprechen könnte das sind keine Welt.
00:49:32: Aber man hat es verstanden und das war dann schon sehr interessant, eben auch in anderen Sprachen mitzubekommen wie spezifisch solche Dialekte sein können.
00:49:42: Wie die natürlich aus anderer historischen Gegebenheiten angewachsen sind.
00:49:48: Zu guter Letzt natürlich die Nähe zu Hause.
00:49:53: Ich kann wenn ich will entweder zwölf Stunden im Zug fahren und bin in Deutschland oder ich nehme einen Flug für eine Stunde und bin da Und das ist dann halt schon sehr schön alle zwei Monate oder so, das ist eigentlich so mein Rhythmus.
00:50:08: Kann ich einfach nach Deutschland fliegen und auch mal übers Wochenende oder so?
00:50:11: Das ist nicht so schlimm!
00:50:13: Dass es wenn man weiter weg ist natürlich nicht so möglich.
00:50:18: Genauso wie mit der Zeitverschiebung... Ich habe keine Zeitverschwibung hier was es ja nicht ganz so schlimm macht oder nicht ganz anders als zu Hause Wenn man dann acht neun Stunden Unterschied hat.
00:50:30: Auf jeden Fall, glaube ich.
00:50:31: Also muss man auch so ein bisschen sich dran gewöhnen und vielleicht auch ein bisschen dafür gemacht sein damit klarzukommen?
00:50:39: Also wie vorhin erwähnt gab es natürlich dieser Thematik und ich bin geheimgeflogen.
00:50:45: Ich habe auch diese acht bzw neun Stunden Zeitverschiebung gehabt Auch wenn das für mich kein Problem dargestellt hat.
00:50:58: Natürlich war's am Anfang noch mal deutlich mehr eine ungewohnte Situation regelmäßig angerufen, wurde mit der Zeit aber immer weniger.
00:51:07: Ich hatte mir generell angewöhnt, dass ich einfach einmal die Woche bei meinen Großeltern anrufe und bei meinem Elternanruf.
00:51:13: Einfach weil es natürlich auch alle sehr interessiert hat was ich denn da jetzt noch am anderen Ende der Welt treibe und dementsprechend war man schon die ganze Zeit so ein bisschen in Kontakt.
00:51:24: Ich habe auch mein Status in der Zeit glaube ich so aktiv gepflegt wie noch nie damit alle wissen wo ich gerade unterwegs bin, wie meine Gegend aussieht.
00:51:36: Genau und im Endeffekt glaube ich aber auch das es mir in meiner persönlichen Entwicklung sehr gut getan hat dass sich eben so weit weg war für so einen Langzeitraum oder auch diese Zeitverschiebung hatte weil man dadurch natürlich noch mal viel mehr wächst als als wenn man jetzt nur von zu Hause ausziehen würde beispielsweise.
00:52:00: Weil natürlich, wenn ich jetzt von zuhause ausziehe und aber trotzdem anruf kann, wenn mein Auto der Motor schaden hat ist es eine andere Situation, also wenn nicht auf der anderen Seite der Welt jetzt mein Autovotoschaden hat und bis sich da ein Anruf potenziell ist in der Nacht und erhelfen kann mir eh keiner.
00:52:22: Dementsprechend egal was passiert, du bist auch dich selber gestellt Ich habe damit kein Problem, ich hatte auch unterwegs damit kein problem.
00:52:30: Glaube trotzdem das es mir sehr geholfen hat eben sehr dieses persönliche Wachstum noch mal verstärkt hat.
00:52:38: Ich hab deine Instagram Stories auch immer gesehen.
00:52:40: Es war schon interessant zu sehen was du so machst und ich muss sagen also dass mit dem wachsen und auch selbstständig sein das habe ich hier auch weil man ist immer noch in einem anderen land und zum Beispiel wenn ich jetzt Hilfe bräuchte Ja, meine Eltern zum Beispiel können auch nicht einfach so hier rüber kommen und mir helfen.
00:52:58: Das würde trotzdem Zeit dauern und so schnell auch nicht funktionieren.
00:53:03: Klar man kann immer anrufen aber ich glaube so dieses Wachstum-Ding hat man immer wenn man in einem anderen Land ist und es ist aber meiner Meinung nach auch sehr wichtig oder wirklich sehr gut weil das eine Erfahrung ist die man so anders eigentlich nicht bekommt.
00:53:23: Ja, voll und ganz.
00:53:25: Also ich glaube auch ungehindert davon an welchem Fleck der Erde man ist.
00:53:33: Allein schon mal der erste Schritt heraus von Zuhause und dann der zweite Schritt in ein anderes Land, in ein anderer sprachiges Land macht mit einem persönlich extrem was und wie du sagst vollkommen egal ob es die gleiche Zeitzone ist oder Distanz ist es auf jeden Fall was anderes und das persönliche Wachstum lässt sich dadurch nicht verhindern.
00:53:58: Also man wächst extrem, man lernt, muss lernen
00:54:06: aber
00:54:07: man kommt auch mit jeglichen Situationen klar.
00:54:09: also auch wenn man sich davor jetzt vielleicht Gedanken macht ob man überhaupt schafft wie man mit solchen Situationen umgeht.
00:54:18: ich vermute das würdest du jetzt so bestätigen dass wenn Egal welche Situation, es funktioniert.
00:54:25: Egal was!
00:54:26: Ja das stimmt...
00:54:29: Es findet sich immer eine Lösung, es gibt nie ein Problem, dass ich nicht lösen lässt.
00:54:37: Ich glaube manchmal fühlen sich dann auch Probleme, die man so hat.
00:54:40: Wenn man dann auf einmal allein im anderen Land ist viel schlimmer an als sie am Ende sind und man fühlt sich viel aussichtsloser und merkt am Ende es war doch eigentlich gar nicht so schlimm.
00:54:51: So klar man hat vielleicht noch die Sprachbarriere oder so auch bisschen das Unwissen.
00:54:56: wo kann ich jetzt eigentlich hingehen?
00:54:58: Wo kriege ich irgendwelche bestimmten Sachen?
00:55:00: aber dass alles löstbar und lässt einen eigentlich am ende auch einfach nur wachsen Ja,
00:55:07: auf jeden Fall.
00:55:10: Kommen wir zum letzten Part für heute.
00:55:14: Hast du Tipps die du ab so Schülern jetzt mitgeben würdest?
00:55:20: Also aus meiner Sicht egal in welcher Situation man sich gerade befindet auch Abschlussschüler vielleicht sogar noch ein zwei Jahre davor wenn man die Möglichkeit hat ins Ausland zu gehen während der Schule direkt nach dem Abi für einen längeren Zeitraum, bevor man anfängt zu studieren oder mit einer Ausbildung anfängt.
00:55:43: Oder im Studium oder der Ausbildung, egal wann wenn ihr die Möglichkeit habt, der greift sich.
00:55:52: Egal was man...egal unter welchen Umständen man das machen kann.
00:56:00: Jemand, den ich gesprochen habe so wie ich selbst es war die beste Zeit, die beste Erfahrung die man machen konnte.
00:56:09: Man nimmt so viel mit, hat so eine schöne Zeit, die man so gerne zurück denkt auf jeden Fall machen.
00:56:17: Ja also das würde ich so jedem mitgeben auch mit dem ich es ja den geredet habe der überlegt oder der die Möglichkeit hatte oder vielleicht noch gar nicht überzeugt war ob er so etwas machen soll.
00:56:29: Ich empfehle es jemals.
00:56:30: Ich war dann von natürlich auch etwas skeptisch und hab natürlich die gleichen Sachen auch gesagt bekommen.
00:56:35: Ja mach's auf jeden fall auch wenn man sich dann natürlich immer seinen Teil dann denkt, aber es war jeden Cent wert.
00:56:45: Es war jeder jeden Aufwand Wert und genau macht's!
00:56:53: Ich kann das so auf jeden Fall unterschreiben und ich würde das noch ein bisschen ausweiten.
00:57:00: nehmt jede Challenge mit die ihr könnt stellt euch Challenges und selbst wenn ihr was nicht schafft dann lernt ihr da draus Alles was ihr ausprobiert, was ihr euch stellt.
00:57:14: das macht euch einfach nur zu einem besseren Menschen.
00:57:17: Das heißt euch wachsen und ihr lernt so viel dadurch dass es also wirklich Erfahrung ist so so viel wert.
00:57:27: Und wenn ihr solche Möglichkeiten habt dann nehmt es auf jeden Fall mit.
00:57:32: Versucht auf jeden fall solche Sachen auszuprobieren.
00:57:37: Ausland ist machbar, egal ob in Europa oder am anderen Ende der Welt.
00:57:42: ihr schafft das und es ist sehr viel wert wenn ihr das macht.
00:57:48: Ich danke dir auf jeden Fall dass du diese Folge heute mit mir aufgenommen hast?
00:57:55: Sehr gerne!
00:57:55: Hat mich sehr gefreut auch mal aus Ungarn ein bisschen einen Vergleich mit zu bekommen.
00:58:02: Genau Und ich hoffe, euch hat die Folge gefallen und wünsche euch noch einen schönen Tag.
00:58:08: Tschüss!
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